Social-Media-Kanäle wie Instagram nutzen inzwischen auch viele Unternehmen. Bei einem aktuellen Datenleck im Umfeld von Instagram sind laut Sicherheitsberichten sensible Daten von rund 17,5 Mio. Nutzerkonten öffentlich zugänglich geworden, darauf weisen Bundesregierung und der Verein Deutschland sicher im Netz (DsiN - Schirmherrschaft des Bundesinnenministerium) aktuell hin.
Demnach wurden die betroffenen Datensätze in einschlägigen Foren angeboten und enthalten personenbezogene Informationen, die potenziell für weitere Angriffe missbraucht werden könnten. Betroffen sind Instagram-Nutzer weltweit. Auch wenn Passwörter nach aktuellem Stand nicht Teil des Leaks sein sollen, reiche die Kombination aus Kontakt- und Profildaten aus, um glaubwürdige Betrugsnachrichten im Namen von Instagram oder anderen Diensten zu versenden, so DsiN. Für Nutzer steige damit das Risiko, Opfer von Kontoübernahmen oder weiterführenden Cyberangriffen zu werden.
Empfohlen wird auch hier im Zweifelsfall keine Anhänge herunterzuladen und keine Links zu klicken. Nutzer sollten besonders vorsichtig bei E-Mails, Direktnachrichten oder SMS sein, die angeblich von Instagram oder verbundenen Diensten stammen. Ebenfalls sollten regelmäßig die Sicherheitseinstellungen des IG-Kontos, insbesondere hinterlegte E-Mail-Adressen und Telefonnummern, geprüft und vorsorglich das Passwort geändert werden.
Weitere Informationen dazu finden Sie auf: https://www.bsi.bund.de/DE/Themen/Verbraucherinnen-und-Verbraucher/Cyber-Sicherheit/cyber-sicherheit_node.html https://difue.de/lernzentrale/privat/level1/identitaet-und-daten-schuetzen/
Quelle: Cybersecurity News – Instagram Data Leak
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